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Goldene Barcamp Regeln

    #1. Reden, posten, teilen, twittern.

    Rede soviel wie mög­lich über das Bar­camp und ver­su­che so vie­le Men­schen wie mög­lich dafür zu begeis­tern. Das betrifft sowohl den Zeit­raum VOR, WÄH­REND als auch NACH dem Bar­camp. Bit­te nut­ze auch unse­re Hash­tags: #AWODNA-#Barcamp | #Digi­ta­le­Wohl­fahrt | #AWO­di­gi­tal | #Wohl­fahrt­Der­Zu­kunft | #Trans­for­ma­tionAb­erRich­tig

    #2. Nur gucken, nix kaufen?

    Wie du schon gese­hen hast, gibt es kein fes­tes Pro­gramm für die Ses­si­ons des Bar­camps. Der Inhalt und damit auch der Erfolg unse­res Bar­camps hängt von allen Teilnehmer*innen und damit auch von dir ab. Nur pas­siv “gucken und nix kau­fen” ist also nicht Sinn der Sache. Bring dich ger­ne aktiv mit ein, zett­le Dis­kus­sio­nen an, stel­le Fra­gen. Nur so, kannst du sicher­stel­len, dass The­men behan­delt wer­den die dir per­sön­lich wich­tig sind.

    #3. “Tritt fest auf, mach’s Maul auf, hör bald auf.”

    Die­ses Zitat von Mar­tin Luther bringt es auf den Punkt: For­mu­lie­re dei­nen Ses­si­on­vor­schlag kurz und kna­ckig. Das muss kein lite­ra­ri­sches Meis­ter­werk sein, son­dern es soll mög­lichst aus­sa­ge­kräf­tig für poten­ti­el­le TN sein. Das Ziel ist nicht, den Raum mit mög­lichst vie­len Per­so­nen zu fül­len, son­dern mit den “rich­ti­gen” Per­so­nen. In der Ses­si­on sel­ber kannst du den Input belie­big gestal­ten — auch Prä­sen­ta­tio­nen sind möglich. 

    #4. Es kann sehr viele Sessions geben.

    Es kann so vie­le Ses­si­ons geben, bis uns die Räu­me aus­ge­hen. Beim Bar­camp 2024 gibt es 4 Ses­si­ons­slots und 5 Räu­me, i.e. 20 Ses­si­ons sind möglich. 

    #5. Zwei sind genug.

    Wenn min­des­tens zwei Per­so­nen zusam­men­ge­kom­men sind, kann eine Ses­si­on stattfinden.

    #6. Mehrere Sessions anbieten.

    Du hast vie­le The­men und Anlie­gen? Pri­ma, dann kannst du auch ger­ne meh­re­re Ses­si­ons anbie­ten. Du kannst sie auch bereits im Pad­let ankün­di­gen: AWO Bar­camp No 3. Ses­si­on Anmel­dung (padlet.org)

    #7. Der Ponyhof ist nicht das Ziel

    Schön, wenn ihr euch bei eurer Ses­si­on gleich auf ein Ziel und eine Arbeits­me­tho­de einigt. Das muss aber nicht sein! In der Sache kann und darf hef­tig dis­ku­tiert wer­den. Wich­tig ist es, sich auch auf ande­re Mei­nun­gen und Sicht­wei­sen ein­zu­las­sen und die­sen mit Respekt zu begeg­nen. Und mal ehr­lich: Wie lang­wei­lig wäre das, wenn ihr am Ende alle von eurer Mei­nung über­zeugt, aber sel­ber nichts gelernt habt?

    #8. Festhalten, was gesagt wird.

    Bei einem Bar­camp fin­den vie­le Ses­si­ons par­al­lel statt. Es ist unmög­lich an allen gleich­zei­tig teil­zu­neh­men. Trotz­dem sind die Ergeb­nis­se für vie­le Men­schen inner­halb und außer­halb des Bar­camp inter­es­sant. Bit­te ach­tet dar­auf, dass ihr die Ses­si­on­s­teck­brie­fe aus­füllt und abgebt sowie Flip­charts foto­gra­fiert und im Nach­gang zur Ver­fü­gung stellt. 

    #9. Dann such dir halt was besseres

    Bei Bar­camps herrscht das Prin­zip der offe­nen Tür. Es gilt also nicht als unhöf­lich, wenn du eine lau­fen­de Ses­si­on ver­lässt und in eine ande­re Ses­si­on wech­selst, in der du mehr bei­tra­gen und ler­nen kannst. Das bedeu­tet im Umkehr­schluss nicht, dass alle zu den Ses­si­ons kom­men sol­len, wann es ihnen passt. Zu Beginn jeder Ses­si­on ist es eine Fra­ge von Höf­lich­keit und Respekt, dass du pünkt­lich vor Ort bist.

    #10. Nach 60 Minuten ist die Session vorbei.

    Auch wenn am Ende einer Ses­si­on häu­fig noch inter­es­san­te The­men oder span­nen­de Dis­kus­sio­nen offen blei­ben: Die Ses­si­on ist nach 60 Minu­ten vor­bei. Ihr könnt aber ver­ab­re­den, die Dis­kus­si­on in ande­rer Form fort­zu­set­zen. Ger­ne könnt ihr freie Räu­me und die Pau­sen dafür nutzen.

    #11. Das Barcamp ist keine Werbeplattform.

    Das Bar­camp ist ein nicht-kom­mer­zi­el­ler Raum zum Aus­tausch und Ler­nen für Men­schen aus der AWO und befreun­de­ten Ver­bän­den. Wir freu­en uns auch über Gäs­te außer­halb der Wohl­fahrt. Wir möch­ten an die­ser Stel­le noch ein­mal ein­drück­lich dar­auf hin­wei­sen, dass Wer­bung für kom­mer­zi­el­le Pro­duk­te oder Dienst­leis­tun­gen bzw. Ses­si­ons mit werb­li­chem Cha­rak­ter nicht erwünscht sind. 

    Eine Frau zeigt etwas auf einem sehr großen Papier